Max Kürschner gewinnt Kaderüberprüfung

Schnellster Einer-Fahrer im Land ist Max Kürschner vom Bernburger Ruderclub (BRC). Bei der Kaderüberprüfung in Halle war in seiner Altersklasse 13 über 1 000 Meter keiner schneller. Kürschner hatte bereits seinen Vorlauf souverän gewonnen und war auch im A-Finale nicht zu stoppen. Hinter ihm kamen Torben Thiele aus Tangermünde und Ferenc Jersch aus Magdeburg ins Ziel.

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Auf dem künstlichen Gewässer waren alle Vereine aus Sachsen-Anhalt vertreten. "Dadurch können sich die Landestrainer einen Überblick verschaffen und wissen, wie es um den Rudernachwuchs bestellt ist", erklärte BRC-Trainer Maik Wartmann. Zweimal 1 000 Meter mussten auf dem Wasser zurückgelegt werden.

Auch die anderen Nachwuchsruderer aus Bernburg enttäuschten ihre Trainer nicht. So schaffte es das Leichtgewicht Corinna Wagner (AK 14) bis ins A -Finale, wo sie den 5. Platz belegte. Auch Jonas Kreibich (AK 14) zeigte eine beachtliche Leistung. Der Leichtgewichts-Ruderer belegte von 21 Startern in seiner Altersklasse den 7. Platz. Dabei brachte der Bernburger das Kunststück fertig, im Vor- und Endlauf die (fast) identische Zeit von rund 4:25 Minuten zu erreichen.

Nur in der Altersklasse 13 weiblich wäre aus Sicht der Trainer noch etwas mehr drin gewesen. Celina Stötzer belegte zwar den 2. Platz, hätte aber das Potenzial zum Sieg gehabt, meinte Wartmann. Immerhin musste sie sich nur der Magdeburgerin Rebecca Sprenger geschlagen geben. Auch Leichtgewicht Tessa Richter überzeugt als Fünfte. Nivia De Almeida Silva machte das Bernburger Trio in dieser Altersklasse komplett. Nach einem guten Vorlauf konnte sie die Zeit im Finale aber nicht bestätigen und wurde am Ende Neunte.

Insgesamt schickte der BRC zehn Mädchen und Jungen zwischen zwölf und 13 Jahren in die Wettkämpfe. "Mindestens sechs Nachwuchsruderer mussten bei der bei Kaderüberprüfung starten, um den Status als Landesstützpunkt zu behalten", erläuterte Wartmann. Und sie haben nicht nur diesen Status gesichert. "Wir sind die besten in Sachsen -Anhalt", sagt der BRC-Trainer, der angesichts dessen eigentlich ganz entspannt in die Zukunft blicken könnte. Dennoch wissen er und seine Trainerkollegen, dass diese Leistungen erst einmal bestätigt werden müssen. "Nach oben zu kommen ist leichter, als das zu halten", weiß Trainer Wartmann.

Susanne Weihmann

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