Goetheschüler lassen Konkurrenz keine Chance
Beim Ergometerrudern des Bernburger Ruderclubs sichert sich die Regenbogenschule Rang zwei.
Dass die Siegermannschaft des diesjährigen Rotary-Cups im Ergometer-Rudern von der Goetheschule kommen würde, war beinahe vorhersehbar. Gleich sechs von 16 Mannschaften aus vier Bernburger Grundschulen kamen bei den Wettbewerb im Bootshaus des Bernburger Ruderclubs (BRC) am Mittwoch aus der Goetheschule und drei davon schafften es ins Finale.

Einzig eine Mannschaft der Regenbogenschule hätte den Erfolg noch verhindern können. Doch die Vertreter der Goetheschule ließen den Konkurrenten keine Chance. Mit 650 und 625 Metern auf den Rudergeräten belegten sie in dem Wettbewerb, den der BRC und der Rotary-Club Köthen/Bernburg in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal veranstalteten, die Plätze eins und drei. Immerhin verhinderte das Team der Regenbogenschule mit 637 Metern den totalen Triumph und sicherte sich den Silberrang. Die vier Schüler eines Teams hatten im Finale 45 Sekunden Zeit , möglichst viele Meter auf dem Ergometer zurückzulegen, die am Ende addiert wurden.
Aber schon im Vorlauf hatten sich spannende Szenen im Bootshaus abgespielt. Angefeuert von Eltern und Lehrern gaben auch die Teilnehmer der Franz-Mehring- Grundschule und der Adolf-Diesterweg- Schule in 30 Sekunden ihr Bestes auf den Rudergeräten. Und auch wenn es für die meisten nicht für das Finale reichte, bekamen alle Schüler eine Urkunde. Die drei erstplatzierten Teams konnten sich zusätzlich über Geldpreise in Höhe von 150, 100 und 50 € freuen.
Im Anschluss an den Schülerwettbewerb traten auch mehrere Erwachsene im Einzelwettkampf gegeneinander an und legten sich kräftig in die Riemen.
Nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Organisatoren des BRC war der Wettbewerb ein Erfolg: Mehr Kinder als in den letzten Jahren zeigten ernsthaftes Interesse am Rudern. BRC- Trainer Maik Wartmann ist optimistisch, dass sich mindestens fünf bis sechs von ihnen künftig regelmäßig im Bootshaus blicken lassen und dort trainieren. Schon gestern kamen die ersten, um sich mit der Umgebung vertraut zu machen. Die werde man dann in die Trainingsgruppen integrieren und zunächst in der Turnhalle – wie alle anderen Ruderer in der Wintermonaten – an der Athletik arbeiten, kündigte der Trainer an.
Bericht : Susanne Weihmann
Rotary - Cup 2009