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Auf Marcel Nitze ist erneut Verlass
BRC-Talente fahren beim Tangermünder Hafensprint elf Siege ein
Für die Ruderer des Bernburger RC geht es nach knapp sechswöchiger Sommerpause ähnlich erfolgreich weiter wie vor den Ferien.
Fast ohne Training fuhren die Bernburger zum Hafensprint nach Tangermünde. „ Wir wollten das mal probieren und sehen, wo wir stehen“, sagen die Trainer Maik Wartmann und Hiltrud Gebhardt. Dafür ist das
Resultat mit elf Siegen, elf zweiten und sieben dritten Plätzen bemerkenswert.
Wie der Name „Sprint“ schon sagt, gingen die Rennen über eine Distanz von 500 Metern. Verlass war wie auch schon in den
Regatten vor den Ferien auf Marcel Nitze. Der Bernburger gewann souverän im Einer (Altersklasse 10). In 2:09,1 Minuten war er nicht nur über 20 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Jan-Niklas Wulsch vom
Rathenower Ruder-Club Wiking, sondern hatte auch die schnellste Zeit aller Starter dieser AK. Zudem gewann Marcel Nitze im Doppelzweier mit Julian Zscheyge (AK11) in 2:02,1 Minuten vor Jan-Niklas Wulsch und
Sandro Stolle vom Rathenower Ruder Club Wiking (2:15,4) und den Vereinskameraden Niklas Kleinschroth und Moritz Suchomski (2:35,0).
Ebenfalls zwei Siege gelangen Sarah Hantschel. Wie Sebastian Pfahl kehrt sie nach mehreren Jahren an der Sportschule in
Magdeburg zurück und wird künftig den BRC verstärken. Sarah Hantschel siegte im Einer in 1:49,4 Minuten vor Ulrike Michelbrink vom BRC mit knapp fünf Sekunden Vorsprung. Im Doppelzweier gewann genau diese
Besetzung das Rennen bei den Junioren A mit einer Zeit von 1:39,0 Minuten vor Lisa Holderried und Stefanie Rabe (RC Wittenberg) in 1:41,5 Minuten sowie Elisabeth Hennig und Sarah Schmalenberg (BRC/Hallesche RV
Böllberg/Nelson) in 1:45,5 Minuten.
Erfolgreich verlief der Start im Hafensprint auch für die Männer-Doppelvierer mit Michael Juckenack, Florian Hartkopf, Mathias
Renneberg und Sebastian Wolff. Sie gewannen sowohl den Sprint über 500 Meter mit knapp fünf Sekunden Vorsprung auf Gunter Brendel, Stephan Risse sowie Stefan und Daniel Geyer vom Ruderverein Mühlberg als auch
das Gig-Rennen.
Unterstützt wurden sie dabei von Steuermann Christoph Muhlack. Wolff und Hartkopf siegten auch im Doppelzweier. Zufrieden
waren die Trainer ebenfalls mit den Auftritten von Niklas Weigel und Max Kürschner (AK 12). Während Niklas Weigel mit 2:04,2 Minuten in seinem Rennen alle Konkurrenten hinter sich lassen konnte, reichten Max die
1:58,8 Minuten in seinem Rennen „nur“ zu Platz zwei. Er musste sich Janosch Weidenbacher (Wassersportfreunde Burg) geschlagen geben, der mit 1:50,2 Minuten Bestzeit fuhr. Pech hingegen hatte der
Mädchen-Doppelvierer in der Altersklasse 11/12. Celina Stötzer, Tessa Richter, Nivia De Almeida Silva, MaribeleGöldner und Steuermann Thomas Schmidt kamen nur auf Platz drei, weil sich Neuling Maribele
Gölnerkurz vor dem Ziel einen Krebs fing. Aber wie man am Wochenende bei der Weltmeisterschaft im slowenischen Bled beim Doppelvierer der Männer sehen konnte, passiert so ein Missgeschick sogar auch erfahrenen
Ruderern. Maribele Göldner trainiert erst seit diesem Sommer beim BRC, daher waren die Trainer grundsätzlich zufrieden. „Mit dem Einsatz sollte sie etwas Wettkampfpraxis bekommen“, so die Trainer.
In gleicher Besetzung soll der Doppelvierer auch bei den kommenden Regatten starten. Dabei stehen demnächst mehrere
Wettbewerbe auf dem Programm: Während an diesem Wochenende die Masters bei der WM im polnischen Poznan an den Start gehen, geht es für alle anderen zur Regatta nach Werder.Anschließend stehen Wurzen, Hamburg und
erstmals Celle im Kalender.
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