Sportler stehen in Wurzen 16 Mal ganz oben auf dem Podest

Wurzen ist bekannt für seine Keksfabrik und auch für den Dichter Joachim Ringelnatz. Wurzen hat aber auch die Mulde und auf der fand die Wurzener Herbst-Regatta statt. Für die Bernburger Ruderer war es mit 16 Siegen eine äußerst erfolgreiche Teilnahme. "Damit haben wir die Siege aus unserem Rekordjahr 2007 schon übertroffen", freut sich Maik Wartmann, Trainer des Bernburger Ruderclubs (BRC).

Damals standen am Saisonende 150 Siege zu Buche, zum jetzigen Zeitpunkt in der noch laufenden Saison sind es bereits acht mehr. Phillip Brose, Jonas Kreibich und Max Kürschner mit jeweils vier sowie Marcel Nitze mit drei Siegen stachen dabei heraus. Phillip und Jonas gewannen an beiden Tagen ihre Einzelrennen sowie im Leichtgewicht-Doppelzweier (Altersklasse 13). Zusammen ließen sie an beiden Tagen Raffel Bischoff und Johann Hermann aus Dresden hinter sich. Max Kürschner (AK 11/12) gewann im Einer, zweimal im Doppelzweier mit Niklas Weigel und im Mixed-Doppelzweier mit Tessa Richter Marcel Nitze (AK 11) siegte einmal mehr in beeindruckender Manier. Der Bernburger ließ in seinen Einzelrennen die Konkurrenz weit hinter sich: Er gewann über 1 000 Meter in 2:13,70 Minuten vor Franz Zöller vom Torgauer Ruderverein (2:31,10 Min.) und Alexander Zagner von der Wurzener Rudervereinigung (2:40,27 Min.). Über die halb so lange Distanz war er beinahe 24 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Julian Zscheyge (ebenfalls BRC). Marcel gewann zudem über 1 000 Meter im Doppelzweier (AK 10) mit Neuling Moritz Leopold. Über 500 Meter belegten sie Platz zwei. Neben Moritz Leopold (10), der erst seit wenigen Monaten beim BRC trainiert, gab Neals Grote (11) sein Debüt bei einer Regatta. Mit beiden zeigte sich BRC-Trainer Wartmann zufrieden, auch wenn es bei Neals noch nicht zu einem Podestplatz reichte. Das hat es aber bei den Leichtgewichten Corinna Wagner und Marvin Weber im Mixed-Doppelzweier (AK 13/14), die dafür sogar einen Pokal gewannen.

Wieder nicht gereicht für einen Sieg hat es für die Junioren. Dennoch hätten sie sich gegenüber Werder gesteigert, meinte Maik Wartmann. Und er ist sich sicher, dass die Bemburger bei den nächsten Regatten noch weiter fleißig Medaillen sammeln werden.

Susanne Weihmann

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