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Die Jugendwanderfahrt des Bernburger RC
von Tangermünde (Elbe) über die Havel nach Plaue
Unsere diesjährige Wanderfahrt führte uns
von Tangermünde an der Elbe nach Plaue. Nach der Ankunft in Tangermünde war wie immer das anbauen der Boote das erste was zu tun war. Danach konnten die Luftmatratzen aufgeblasen, die Schlafsäcke
ausgerollt und das erste Fass Bier angestochen werden.Bis es am nächsten Morgen nachdem köstlichen Frühstück endlich richtig losging. Auch Petrus war uns gut gesonnen denn es war weder zu heiß noch
zu kalt. Nach einer Tagestour von ca. 36 km kamen wir etwas erschöpft aber doch zufrieden im Havelberger Ruderclub an, wo wir bereits von Hilmar Gebhardt erwartet wurden. Doch zum ausruhen blieb
nicht lange Zeit!!!
Denn am nächsten Morgen nahmen wir die Längste Strecke der Fahrt in Angriff. Ca. 44Km. . Gerudert wurde im
Boot Birkenwäldchen, die mit Max Planer, Clemens Kuhnert, Sebastian Wolff und Benjamin Kuhnert sehr schnell
besetzt war. Es folgten noch Thilo Politz, Maria Bakendorf und Markus Schalkowski in der Truidenstein und natürlich
der Sonnenschein die Lösewitz. In diesem doch älteren Vierer ruderten Maik Wartmann ( Stm.), Andre Schmidt ( Stm.), Hiltud Gebhardt und Michael Juckenack.
Endlich kamen wir an unserem ersten Ziel an der Mittagspause. Wo schon für die immer hungrigen Ruderer Nudeln
mit Tomatensoße bereit standen. Nachdem Mittag ging es auf zu nochmal 20 km. Bis wir gegen ca. 18 Uhr im
Rathenower Ruderclub ankamen. Als wir mit dem Abendbrot fertig waren, ist der Tag bei einer gemütlichen Würfelrunde ausgeklungen.
Die vorletzte Etappe war nochmal 35 km lang. An diesem Tag wusste das Wetter nicht was es will. Mal schien die
Sonne und in den nächsten fünf Minuten begann es zu regnen wie aus Eimern. Aber man bedenke es gibt kein falsches
Wetter sondern nur unpassende Kleidung, also ließen wir uns nicht aufhalten und erledigten die Runde wie nichts.
Jeder Mensch braucht einmal eine Pause so auch die Jugend des BRC. Durch das schlechte Wetter fiel unsere
Umfahrung des Plauer und Breitling See fast ins Wasser. Jedoch ließ sich Frau Gebhardt nicht von solch bisschen
Wasser von oben beeindrucken und so legten wir zum letzten mal um 12Uhr ab. Jedoch bekam die Besatzung der
Lösewitz diesmal Hilfe von Herr Gebhardt der sich richtig in die Riemen legte. Durch zu hohe Wellen und
zunehmenden Regen von oben wurde unsere Rundfahrt nach bereits abgebrochen. Wir legten an einem Strand in der
Nähe an und wollten Essen gehen. Jedoch waren wir nicht erwünscht und so blieb uns nassen Ruderen nichts anderes
übrig als die Segel zu streifen und mit leerem Magen schnell zu verschwinden. Da eine Rückfahrt mit den Booten
durch den Sturm nicht möglich war, holten Herr Wartman und Herr Gebhardt kurzerhand den Bootshänger und den
Transporter. Für die zurückgelassenen hieß es in der Zeit boote abbauen und alles für den Transport vorbereiten. Als
alle beisammen waren wurde verladen und die Unterkunft mit der warmen Dusche aufgesucht.
Am Abreisetag war wieder etwas Stress. Sachen packen Sitzplatz suchen aufräumen und und und. Jedoch ging alles
gut und wir kamen um12 Uhr im heimischen Bootshaus an. Hier wurde abgeladen, die Boote gesäubert und der Tag bei einer Flasche Bier ausgeklungen.
Wir Sportler möchten uns noch rechtherzlich bei Frau und Herr Gebhardt und Herr Wartman bedanken ohne die die Wanderfahrt nicht möglich gewesen wäre.
Michael Juckenack
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