41. Treffen der Wanderruderer  in Köln-Porz

 Bernburger beim Rudercorso auf dem Rhein dabei

Köln-Porz/uwe. Vater Rhein hatte zum 41. Treffen der Wanderruderer eingeladen. Und wie ein Vater hatte er für seine fast 500 aktive Ruderer große Familie schönes Wetter und ruhiges Wasser organisiert. Auch wenn manchem auswärtigen Sportfreund die Wellen des Rheins (um die 80 cm) innerhalb der Kölner Stadtmauern sehr hoch vorkamen, die Einheimischen versicherten, dass es an anderen Tagen noch höheren Wellengang gäbe.

Dass sich die Wanderruderer ansonsten am Rhein rund um wohl fühlten, dafür sorgten die Mitglieder der ausrichtenden Vereine, des Clubs für Wassersport Porz e. V. und der Post-Telekom-Sportgemeinschaft Köln e. V.

Vom Ruderclub Bernburg waren acht Freunde des Wanderruderns in Köln mit dabei. Für sie war die Tagesfahrt von Bonn-Beuel bei Kilometer 654 über Köln-Porz nach Köln-Deutz bei Kilometer 690 ein Erlebnis der Extraklasse, konnten sie sich doch mit Gleichgesinnten messen, denn die Bootsbesatzungen waren bunt durcheinander gewürfelt. Bremer saßen in einem Boot mit Brandenburgern, Berlinern oder Ruderern aus Aken. Ein Mannheimer ruderte im Zweier mit einer Zschornewitzerin. Die Bernburger skullten mit Kölnern, Hamburgern oder Düsseldorfern.

Der Rudercorso mit mehr als 90 Booten führte vorbei am ehemaligen Regierungsviertel mit “Langem Eugen”, Port-Tower und der Villa Hammerschmidt. Nach dem passieren der Kennedy-Brücke und der Nord-Brücke war auf der Backbordseite der Bonner Hafen zu sehen. Es ging vorbei am Hafen von Mondorf und an der Insel Herseler Werth, einem beschaulichen Landschaftsschutzgebiet. Hinter der Deutzer Brücke grüßte uns linksrheinisch das Kölner Altstadtpanorama mit seinen schmalen Häusern und natürlich dem Dom. Nach dreieinhalb Stunden auf dem Wasser erreichten die Boote Köln-Deutz und damit das Ziel der Tagesfahrt.

Und wie kann es in Köln anders sein, das Abendprogramm dieses Sonnabends gestalteten Jecken der Stadt. Für gute Stimmung sorgten die 1. Funkenartillerie von 1995 mit Funken-Mariechen, der Regimentsspielmannszug “Klüttefunke” sowie Peter Raddatz, bekannt als “Der Mann mit dem Hötche”.

Für die Bernburger Wanderruderer steht fest: Im nächsten Jahr beim Treffen in Bremen sind sie wieder dabei.

BU: In Köln dabei waren Willi Kirchhoff, Ilona Göhring, Reiner Göhring, Christine Schalkowski, Hilmar Gebhardt, Ursula Weißenborn, Lutz Schalkowski und Günter Fritsche (von links nach rechts). Foto: privat

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